Gastroenterologie

Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen
Gastroenterologie

Gastroenterologie - Erkrankung des Magen-Darm-Traktes

Ein besonderer Schwerpunkt der Medizinischen Klinik I. ist die Gastroenterologie (Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes). So verfügen wir über eine große Expertise in der Behandlung von Patienten mit diesen Erkrankungen. Sowohl der Chefarzt der Klinik, Privatdozent Dr Johannes Grossmann als auch Oberärztin Dr. Simone Saller verfügen über die Zusatzqualifikation der Gebietsbezeichnung Gastroenterologie. Auch unsere anderen Kollegen haben eine mehrjährige Erfahrung bei der Durchführung von Spiegelungen des Magen-Darm Traktes.

In unserer, nach modernsten hygienischen und technischen Maßstäben ausgestatteten Endoskopieabteilung führen wir sämtliche wichtigen diagnostischen Maßnahmen zur Abklärung von Magen-Darm-Beschwerden durch:

Magenspiegelung:
Bei der sogenannten „Magenspiegelung“ betrachtet der Arzt die Speiseröhre, den Magen und den Beginn des Dünndarmes („Zwölffingerdarm“) mit einem sogenannten Endoskop (siehe Bild) , einem schlauchartigen Instrument, an dessen Ende eine hochauflösende Kamera installiert ist.

Vor der Durchführung einer Magenspiegelung führen wir ein Vorgespräch mit dem Patienten (gerne auch in Begleitung z.B. eines Angehörigen), um wichtige Vorinformationen zu erfragen (z.B. ob eine Gerinnungsstörung bekannt ist) und den Patienten den Ablauf und über die – wenn auch minimalen – Risiken der Untersuchung aufzuklären.
Das Vorgespräch und Aufklärungsgespräch erfolgt vernünftigerweise und in aller Regel mindesten einen Tag vor Durchführung der Untersuchung. Diese Regelung ist juristisch sinnvoll und notwendig. Außerdem haben wir die erfreuliche Erfahrung gemacht, dass unsere Patienten nach einem im Vorfeld durchgeführten Gespräch mit dem untersuchenden Arzt dann am Untersuchungstag weniger „nervös“ sind, da sie schon eine recht gute Vorstellung von der Untersuchung haben.

Die Magenspiegelung selbst erfolgt in aller Regel über den Mund mit einer leichten Betäubungsspritze, kann aber auf besonderen Wunsch des Patienten auch ohne eine entsprechende „Betäubungsspritze“ durchgeführt werden – gerne verwenden wir dann ein besonders dünnes Gerät, welches über ein Nasenloch eingeführt wird.
Eine Magenspiegelung dauert in der Regel nicht länger als 7-10 Minuten.

Im Anschluß an die Untersuchung werden Sie in aller Regel noch ein wenig „ausschlafen“. Wenn sie wieder aufgewacht sind, wird der untersuchende Arzt die Befunde mit Ihnen besprechen. Das Ergebnis gewonnener Gewebeproben liegt erst ein paar Tage später vor, da die Proben an einen Pathologen gesandt werden, der diese erst im Mikroskop aufarbeiten muss.

Wichtige weitere Hinweise zur Magenspiegelung:
• Bitte nehmen sie ab 22:00 am Vorabend der Untersuchung keine flüssige oder feste Nahrung mehr zu sich.
• Wenn sie ASS (z.B. Aspirin) oder Rheumamittel/Schmerzmittel zu sich nehmen, sollten diese in Rücksprache mit dem Hausarzt fünf Tage vor Durchführung der Untersuchung abgesetzt werden.
• Wenn sie Marcumar zu sich nehmen, muss die Umstellung der Gerinnungshemmung vor Durchführung der Untersuchung zwischen uns und ihrem Hausarzt abgestimmt werden.
• Nach einer Untersuchung mit Betäubung sind Sie nicht fahrtauglich und dürfen für den Rest des Tages nicht am Straßenverkehr teilnehmen.
• Notfalluntersuchungen z.B, bei Bluterbrechen oder starker Schmerzsymptomatik sind auch kurzfristig – ggf. innerhalb von 20 Minuten möglich – sie können sich bei akuten Krankheitssymptomen 24 Stunden des Tages an sieben Tagen der Woche in unserer Notaufnahme vorstellen.

Darmspiegelung:
Bei der Darmspiegelung untersucht der Arzt mit einem Endoskop den Dickdarm. Dieser bildet ca. die letzten 120 cm unseres Magen-Darm-Traktes und dient der Formung des Stuhls.
Vor Durchführung einer Darmspiegelung erfolgt daher die Darmreinigung:
Hierbei muss der Patient vier Liter einer Abführlösung trinken, die den Darm „freispült“. Die Darmreinigung beginnt am Nachmittag des Vortages gegen 14:00 Uhr und erstreckt sich – je nachdem wie zügig die Abführlösung getrunken wird – über mehrere Stunden. Meist ist der Darm dann in den Abendstunden komplett gereinigt, so dass die Nachtruhe in der Regel nicht mehr wesentlich gestört ist. Am Tag der Untersuchung wird sich unser Pflegepersonal nochmals davon überzeugen, dass sich nur noch „kamillentee-artige“ Flüssigkeit aus dem Darm entleert – ggf. werden Sie dann nochmals aufgefordert, einen Liter der Abführlösung nachzutrinken. Erst wenn der Darm komlett freigespült ist, werden Sie zur Untersuchung in der Endsokopie „freigegeben“ und die Untersuchung zum nächstmöglichen Zeitpunkt durchgeführt.
Am Vortag der Untersuchung findet natürlich ein entsprechendes Aufklärungsgespräch und ggf. eine Kontrolle der Blutgerinnungsparameter statt.
Die Darmspiegelung selbst dauert ca. 20 Minuten und wird unter einer leichten „Betäubungsspritze“ durchgeführt, die sicherstellt, dass der Patient von der Untersuchung nichts merkt. Wenn bei der Untersuchung Polypen entdeckt werden, so werden diese direkt mit abgetragen und zur feingeweblichen Untersuchung eingeschickt. Manchmal entnehmen wir auch Proben aus der Darmschleimhaut, wenn diese z.B. entzündet erscheint.

Im Anschluß an die Untersuchung werden Sie in aller Regel noch ein wenig „ausschlafen“. Wenn sie wieder aufgewacht sind, wird der untersuchende Arzt die Befunde mit Ihnen besprechen.

Wichtige weitere Hinweise zur Darmspiegelung:
• Wenn sie ASS (z.B. Aspirin) oder Rheumamittel/Schmerzmittel zu sich nehmen, sollten diese in Rücksprache mit dem Hausarzt fünf Tage vor Durchführung der Untersuchung abgesetzt werden.
• Wenn sie Marcumar zu sich nehmen, muss die Umstellung der Gerinnungshemmung vor Durchführung der Untersuchung zwischen uns und ihrem Hausarzt abgestimmt werden.
• Nach einer Untersuchung mit Betäubung sind Sie nicht fahrtauglich und dürfen für den Rest des Tages nicht am Straßenverkehr teilnehmen.
• Notfalluntersuchungen z.B, bei Blutabgang über den After oder starken Bauchschmerzen sind auch kurzfristig – ggf. sogar auch innerhalb von 20 Minuten möglich – sie können sich bei akuten Krankheitssymptomen 24 Stunden des Tages an sieben Tagen der Woche in unserer Notaufnahme vorstellen.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen:
Die Medizinische Klinik I. und insbesondere unser Chefarzt der Medizinischen Klinik , Herr Privatdozent Dr. Johannes Grossmann verfügt über eine ausgewiesene Expertise in der Diagnostik und Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
So war Herr PD Dr Johannes Grossmann für sechs Jahre an der Klinik von Herrn Professor Dr. Jürgen Schölmerich an der Universität Regensburg tätig. Professor Schölmerich zählt national wie international zu den anerkanntesten Experten auf dem Gebiet der Chronisch-Entzündlichen Darmerkrankungen und betreibt eine national anerkannte Schwerpunktklinik für die Behandlung der Patienten mit Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa.
Die in Regensburg gewonnene Expertise hat Dr Grossmann ans Bethesda mitgebracht und mit seinen Mitarbeitern in den vergangenen Jahren seit Aufnahme seiner Tätigkeit auch am Bethesda einen über die Grenzen Mönchengladbachs mittlerweile hinausreichenden Schwerpunkt für die Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen etabliert.
Im Herbst 2006 organisierte Herr PD Dr Grossmann mit seinen Mitarbeitern, den Kollegen aus der Chirurgischen Klinik des Hauses und der Deutschen Crohn-Colitis-Vereinigung (DCCV ) das erste Arzt-Patienten-Seminar zu Chronisch-Entzündlichen Darmerkrankungen in Mönchengladbach. Mit über 150 Teilnehmern war das erste Arzt-Patienten-Seminar zu Chronisch-Entzündlichen Darmerkrankungen ein großer Erfolg und fand in der Presse und bei der DCCV entsprechenden positiven Anklang.

Gastroenterologische Ambulanzsprechstunde:
Herr PD Dr Johannes Grossmann verfügt über eine persönliche Ermächtigung der gesetzlichen Krankenkassen zur ambulant-konsiliarischen Mitbetreuung von Patienten mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Mit einer entsprechenden Überweisung durch den Hausarzt zur „Konsiliarbehandlung“ können daher neben den Patienten mit einer privaten Krankenversicherung auch Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung einen Termin zu einer ambulanten Vorstellung bei Herrn PD Dr Grossmann vereinbaren (Terminvereinbarung über das Sekretariat PD Dr. Johannes Grossmann - Frau Flocken: 02161-981-2150). Im Rahmen dieser konsiliarischen Betreuung können alle Patienten mit der entsprechenden Überweisung an unserer Klinik auch ambulant eine Darm- oder Magenspiegelung erhalten. Vorsorge-Darmspiegelungen bei Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung führen wir nicht durch.

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